Baldrian Rohextrakt ungefiltert - 250ml

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Produktinformationen "Baldrian Rohextrakt ungefiltert - 250ml"

Baldrian Rohextrakt.

Der Extrakt wurde mittels Soxhlet Methode extrahiert und ist sehr stark.

DEV (Droge-Extrakt-Verhältnis) ist 1:4., 

Extrahiert wurde mittels 70% EtOH.

Extraktionsdauer 5 Iterationen * 8 Stunden, bis der DEV von 1:4 erreicht war.

Der Extrakt wurde nicht gefiltert, daher können ausgefallene Harze und andere Schwebestoffe enthalten sein.

Der Extrakt wurde absichtlich nicht gefiltert, um z.B. Harze nicht zu entfernen, da diese je nach weiterer Verarbeitung auch von Nutzen sein können.

Das Produkt wird in einer 250ml Braunglasflasche versandt.

 

Anwendung: Herstellung von Kosmetika, Herstellung von Nahrungsmitteln, Herstellung von Nahrungergänzungsmittel.

 

Achtung: Bei diesem Produkt handelt es sich um kein Nahrungsmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetikum. Es handelt sich um einen pflanzlichen Rohstoff, der zur Weiterverarbeitung gedacht ist.

 

Weitere Namen: echter Baldrian, Balderjan, Bullerjan, Dammarg, Dreifuß, Katzenkraut, , Waldspreik, Mondwurzel, Stinkwurz.

 

Allgemeines: Baldrian (Valeriana officinalis). Das Baldriangewächs (Fam. Valerianaceae) ist in Europa und Asien heimisch. Es wächst überall in Deutschland, in Wäldern, an Flussufern und auf feuchten Wiesen. Die bis 1,5 m hohe, aufrechte Staude trägt an kantigen, hohlen Stengeln gegenständig angeordnete, fiederschnittige Blätter, die unpaarig gefiedert sind und etwa 11-21 Fiederblättchen besitzen. An den Stengelspitzen sitzen in Trugdolden kleine, rötlich-weiße Blüten.

Abgesehen von seinem Einsatz als Heilmittel gegen Pestilenz, besaß Baldrian bereits seit dem Alterdum einen hohen Stellenwert in der Medizin. Er gilt als eine Art Universalheilmittel. In der Antike setzte der berühmte Arzt Dioskurides eine Baldrian-Art, vermutlich echten Baldrian, als harntreibendes Mittel gegen Seitenstechen, zur Beförderung der Katamenien und als Gegengift ein. Die große Beliebtheit als Heilpflanze zieht sich durch das gesamte Mittelalter hindurch bis in die heutige Zeit. Vielfältig waren seine Einsatzgebiete. Die Baldrianwurzel diente beispielsweise als schmerzstillendes Mittel, als Emmenagogum und wurde gegen Husten und Asthma, gegen Beschwerden der Augen und vieles mehr eingesetzt. Auffällig ist nur, dass in keinem der alten Kräuterbücher seine heutzutage im Vordergrund stehende Wirkung als Sedativum und Nervinum erwähnt wird.

Der Name " Baldrian" ist vermutlich eine Ableitung von dem mittelalterlichen Wort "valeriana". Möglicherweise wurzelt dieses wiederum im lateinischen "valere = gesund sein". In der Antike wird die Pflanze von Dioskurides und Galen mit "phu" bezeichnet. Ihre große Bedeutung wird schon in dem englischen Namen "All-heal = Allesheiler" sichtbar. 

 

Droge: Baldrianwurzel (Valerianae radix). Positiv-Monographie der Kommissionen E, ESCOP und der WHO.

Die Wurzeln werden im September gesammelt. Es liegt  charakteristischer, penetranter, an Kampher erinnernder Geruch vor, der erst beim Trocknen und Schneiden der Droge auftritt und durch geringe Mengen von Isovaleriansäure verursacht wird. Im Geschmack ist die Droge süßlich-würzig und etwas bitter.

 

Inhaltsstoffe und Wirkungen:

Die Baldrianwurzel enthält zu 0,5 - 2% zur Gruppe der Iridoide gehörende, bizyklische Monoterpene, die sog.Valeportriate (Hauptkomponenten: Valtrat, Isovaltrat). Zudem sind schwerflüchtige Sesquiterpencarbonsäuren,insbesondere Valeren- und Acetoxyvalerensäure und - je nach Herkunft - unterschiedlich zusammengesetztes ätherisches Öl  ( 0,5 - 1% ) vorhanden. In dem Öl finden sich Borneylisovalerianat und Isovaleriansäure, die beide für den Geruch verantwortlich sind, Bornylacetat sowie weitere Monoterpene, ferner Sesquiterpene wie Valeranon und Valerensäure. Ein ebenfalls enthaltenes hydrophiles Lignan wirkt schlaffördernd und sedierend. Ein Olivilderivat, das partiell am Adenosin-1-Rezeptor, der fast ausschließlich an den Zentralen Neuronen des Gehirns lokalisiert ist, angreift und dadurch das postsynaptische  Potenzial von Nervenzellen im Gehirn hemmt. Dies beeinflusst die Schläfrigkeit bzw. Vigilanz. Baldrianwurzel entält ferner sehr kleine Mengen an Alkaloiden (z. B. Valeriqnin).

Baldrianwurzel wirkt äquilibrierend, also psychisch ausgleichend (z.T, auch antriebssteigernd) sowie aufgrund der Valepotriate auch thymoleptisch. Für die Valerensäure konnten

ZNS-dämpfende, spasmolytische und muskelrelaxierende Wirkungen nachgewiesen werden. Vermutlich kommen diese über eine Beeinflussung der GABA-Benzodiazepinrezeptoren

und Adenosinrezeptoren sowie eine Hemmung des GABA-Abbaus zustande.

 

Indikationen:

Es ergeben sich für die Droge drei Hauptindikationsgebiete:

1. Nervöse Erregungszustände

2. Nervös bedingte Schlafstörungen

3. Nervöse Herzbeschwerden

 

Nebenwirkungen sind keine bekannt

Kontraindikationen sind keine bekannt

 

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