Lapacho Rohextrakt ungefiltert - 250ml

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  • R406-025
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Produktinformationen "Lapacho Rohextrakt ungefiltert - 250ml"

Lapacho Rohextrakt ungefiltert.

Der Extrakt wurde mittels Soxhlet Methode extrahiert und ist sehr stark.

DEV (Droge-Extrakt-Verhältnis) ist 1:4.

Extrahiert wurde mittels 70% EtOH.

Extraktionsdauer 5 Iterationen * 8 Stunden, bis der DEV von 1:4 erreicht war.

Der Extrakt wurde nicht gefiltert, daher können ausgefallene Harze und andere Schwebestoffe enthalten sein.

Der Extrakt wurde absichtlich nicht gefiltert, um z.B. Harze nicht zu entfernen, da diese je nach weiterer Verarbeitung auch von Nutzen sein können.

Das Produkt wird in einer 250ml Braunglasflasche versandt.

Anwendung: Herstellung von Kosmetika, Herstellung von Nahrungsmitteln, Herstellung von Nahrungergänzungsmittel, Forschung etc…

Achtung: Bei diesem Produkt handelt es sich um kein Nahrungsmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetikum. Es handelt sich um einen pflanzlichen Rohstoff, der zur Weiterverarbeitung gedacht ist.

Lapacho (Tabebuia impetiginosa)

Allgemeines: Dieses Trompetenblumengewächs (Fam. Bignoniaceae) ist in semitropischen, saisonal trockenen Arealen von Nordwestmexiko bis Nordwestargentinien beheimatet. Der bis zu 50 m hohe Baum hat einen bis zu 70 cm dicken Stamm mit glatter, grauer, schwach längsgestreifter, innen rotbrauner Rinde. Sein Holz ist grün bis okerbraun und sehr hart. Die gegenständig angeordneten,gefingerten Blätter sind fünf- bis siebenblättrig. Die jeweiligen Fiederblättchen sind von ovaler bis elliptischer Form, ganzrandig oder leicht gesägt, mit kleiner leicht vorgezogener Spitze. Die rosafarbenen bis tiefroten, 5-8 cm langen, trichterförmigen Einzelblüten sind in einfachen fünfzähligen Trugdolden angeordnet. Der Lapachobaum, der von den Indianern als Baum des Lebens bezeichnet wird, kann bis zu 700 Jahre alt werden. Es gibt ca. 100 Arten, vornehmlich in den Tropen Amerikas. Einige werden medizinisch genutzt. Geerntet wird von Lapachobaum die innere, rote Rinde. Erst ab dem Alter von ca 40 Jahren sind die Bäue aufgrund des erst dann erreichten Wirkstoffgehalts zur Ernte geeignet.  Da die Rinde voneinem lebenden Baum genommen wird, muss sichergestellt werden,dass pro Baum nur eine vorher genau  festgelegte  kleine Fläche Rinde gelöst wird und der Baum ausreichend - also mehrere Jahre - Zeit zur Regeneration hat. Nur in diesem Fall darf wieder Rinde geerntet werden. Diese Maßnahmen werden vor Ort von einem Betreuer dokumentiert und regelmäßig kontrolliert. Die Zertifizierung dieses Prozesses wird durch eine in Europa  anerkannte Kontrollstelle durchgeführt. Der Gattungsname stammt aus der Sprache der südamerikanischen Tupi. Seine Bedeutung ist unbekannt.

Droge: Lapachorinde (Tabebuiae cortex). Die Rinde stammt aus Wildsammlung. Keine Monographie. Geerntet wird der innere Teil der Rinde. Sie ist das gesamte Jahr über möglich. Der Geschmack ist schwach aromatisch, vanilleartig und adstringierend. 

Dosierung: Zur Teezubereitung 2 TL Droge auf 1 Liter Wasser und als Dekokt über den Tag verteilt trinken.

Inhaltsstoffe und Wirkung: In der Lapachorinde sind neben den für die Bignonaceen typischen Naphthochinonen- Hauptkomponenten sind Lapacholen und Lapachonen - Phenolcarbonsäureederivate, wie z.B. die geruchsgebenden Verbindungen Vanillinsäure sowie Vanillin, enthalten. Ferner kommen Flavonoide, Cumarine, Isocumarine, Iridoide und nicht näher charakterisierteSaponine vor. Lapachorinde wirkt aufgrund der Naphthochinonderivate antimikrobiell, . zudem wirkt Lapachol deutlich antiphlogistisch und analgetisch. Für einige Naphthochinonderivate konnten antipsoriatische Eigenschaften nachgewiesen werden. Bei der Lapachorinde liegen immunstimulierende Effekte vor, die auch in sehr hoher Verdünnung, wie bei der Teezubereitung, zum Tragen kommen. In der Tat sind die Chinone dafür bekannt, dass sie im sehr niedrigen Dosisbereich (Piko oder Femtogrammbereich) ihre maximale immunstimulierende Wirkung entfalten. Im Nanogrammbereich schlägt diese in eine Tumorsuppression um. Zusätzlich zur Phagozytosesteigerung wird eine Sauerstoffradikalfreisetzung aus den Granulozyten erzielt. Diese Wirkungen können zum Teil zu der nachgewiesenen zytotoxischen bzw. antitumoralen sowie kanzeropräventiven Wirkung beitragen,die sich v.a. bei lipophilen Hexan-Extrakten zeigte. Das für die Wirksamkeit mitverantwortliche Lapachol ist in wässrigen Auszügen nicht nachweisbar. Er wird zudem berichtet, dass die Droge zu einer Verringerung von Tumorschmerzen führt. 

Indikationen: Abgesehen von den in der Volksmedizin propagierten Indikationen wie Arthritis, Rheuma und Gastritis, die aufgrund der antiinflammatorischen Potenz plausibel erscheinen, kann eine Anwendung bei Erkrankungen sinnvoll sein, bei denen eine Stimmulierung des Immunsystems erwünscht ist. Da die Anwendung traditionsgemäß in Form von Teezuereitung erfolgt, kommt die zytotoxische Wirkung der Naphthochinonderivate hier nicht zum Tragen. Zudem sind als Indikationen Erkältungskrankheiten sowie andere Krankheiten als Folge eines geschwächten Immunsystems zu nennen. Der Einsatz bei Infektionskrankheiten und Allergien erscheint vielversprechend. Zudem wird durch die Lapachorinde eine allgemeine Tonisierung und Vitalisierung erzielt. 

Nebenwirkungen: Bei äußerlicher Anwendung gelegentlich allergische Reaktionen sowie Dermatitiden.

Kontraindikationen: Bei innerlicher Anwendung liegen keine Kontaindikationen vor.

Darreichungsformen und Zubereitungen: Tee (Dekokt), Fertigarzneimittel (Tee).

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