Lavendelblüten Rohextrakt ungefiltert - 250ml

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  • R407-025
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Produktinformationen "Lavendelblüten Rohextrakt ungefiltert - 250ml"

Lavendelblüten Rohextrakt ungefiltert.

Der Extrakt wurde mittels Soxhlet Methode extrahiert und ist sehr stark.

DEV (Droge-Extrakt-Verhältnis) ist 1:4.

Extrahiert wurde mittels 70% EtOH.

Extraktionsdauer 5 Iterationen * 8 Stunden, bis der DEV von 1:4 erreicht war.

Der Extrakt wurde nicht gefiltert, daher können ausgefallene Harze und andere Schwebestoffe enthalten sein.

Der Extrakt wurde absichtlich nicht gefiltert, um z.B. Harze nicht zu entfernen, da diese je nach weiterer Verarbeitung auch von Nutzen sein können.

Das Produkt wird in einer 250ml Braunglasflasche versandt.

Anwendung: Herstellung von Kosmetika, Herstellung von Nahrungsmitteln, Herstellung von Nahrungergänzungsmittel, Forschung etc…

Achtung: Bei diesem Produkt handelt es sich um kein Nahrungsmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetikum. Es handelt sich um einen pflanzlichen Rohstoff, der zur Weiterverarbeitung gedacht ist.

Lavendel (Lavandula angustifolia)

Weitere Namen: Lavandula officinalis, Lavander, Narden, Speik

Allgemeines: Lavendel ist ein Lippenblütler (Fam.Lamiaceae), der im westlichen Mittelmeer auf sonnigen, kalkhaltigen Gebirgshängen vorkommt. Der bis 0,5 m hohe Halbstrauch trägt graugrüne, gegenständig angeordnete, linear bis lanzettliche, ganzgradige und am Rand zurückgerollte Blätter. Die violette kleinen Blüten sitzen auf langen Stengeln in dichten Quirlen. Sie bilden eine Scheinähre. Die medizinisch Wirkung des Lavendels wird erstmals bei Hildegard von Bingen erwähnt. Danach erfreut sich der Lavendel großer Beliebtheit und ist in nahezu jedem Heilkräuterbuch zu finden. Hierronymus Bock beschreibt die Blüten als Diuretikum, Emmenagogum, herzberuhigendes und blähungstreibendes Mittel sowie als Heilmittel gegen Schlag und Sprachverlust, Zahnschmerzen, Schwindel und Gliederschmerzen. Andere Kräuterkundige erweitern die Palette der Anwendungsmöglichkeiten noch. In späteren Zeiten wurde entdeckt, dass Lavendelöl wie ein Narkotikum wirkt und die Sensibilität betäubt sowie die Reflexerregbarkeit vermindert.  Daraus abgeleitet wurde es als Antispasmodikum bei Hustenanfällen, Asthma bronchiale, Keuchhusten und Laryngitis eingesetzt - wie berichtet wird, mit gutem Erfolg. Abgesehen von seiner medizinischen Verwendung wurden die Lavendelblüten gerne dazu verwendet, Motten und Ungeziefer von den Kleiderschränken fernzuhalten. Der Name Lavendel kommt aus dem Lateinischen von "lavare" und bedeutet waschen. "Angustifolia" ist aus den lateinischen Worten "angustus= eng" und folius = schmal"  zusammengesetzt und bezieht sich auf die Form der Blätter. 

Droge: Lavendelblüten (Lavandula flos). Lavendelöl (Lavandulae aetheroleum). Positiv-Monographie der Kommission E. Zur Ernte werden die Blütentriebe mit den sich gerade entfaltenden Blüten abgeschnitten. Der Lavendel blüht von Juli bis August. Der Geruch ist angenehm und intensiv aromatisch. Im Geschmack sind sie bitter.

Dosierung: Zur Teezubereitung werden ca 1,5 g Droge (1-2TL) auf 150 ml Wasser gegeben, mehrmals täglich eine Tasse trinken. Vom Lavendelöl werden  1-4gtt (ca 20 -80 mg) auf ein Stück Würfelzucker eingenommen. Für einen Badezusatz gibt man 20-100g Droge auf 20 l Wasser. Für Kinder wird wesentlich geringer dosiert!

Inhaltsstoffe, Wirkungen, Indikationen: 

Lavendelblüten: Lavendelblüten enthalten 1-3% ätherisches Öl - vorwiegend Monoterpene, z.B. Lianalylacetat, Linalool, Kampfer, ß-Ocimen, Cineol - wowie ca 12% Lamiaceengerbstoff (z.B. Rosmarinsäure), Flavonoide, Phytosterole und Hydroxycumarine (z.B. Umbelliferon, Herniarin). Lavendlblüten wirken als leichtes Sedativum auf das ZNS beruhigend und entspannend. Das ätherische Öl wirkt nachweislich antimikrobiell und antiphlogistisch fungizidm insektizid und akarizid. Zudem haben Lavendelblüten cholagoge und choleretische Eigenschaften.Die Lamiaceengerbstoffe wirken obstipierend. Die Droge erweist sich bei vegetativer Dystonie als hilfreich. Eingesetzt wird sie zudem bei Unruhe, nervöser Erschöpfung und Schlafstörungen. Weitere Indikationen sind funktionelle Oberbauchbeschwerden, wie z.B. Reizmagen-Syndrom, sowie Appetitlosigkeit, Meteorismus, Roemheld-Syndrom und nervöse Darmbeschwerden. Auch bei Diarrhöen ist die Droge angezeit. Die Beeinflussung des Vegetativums zeigt sich auch bei äußerer Anwendung bei funktionellen Kreislaufstörungen. Beliebt sind v.a. bei Hypertonikern Lavendelblätter. Als Lavendelspiritus wird die Droge zur Einreibung bei Neuralgien  verwendet. Den entspannenden und beruhigenden Effekt des Lavendels nutzt man gerne in verschiedenen Zubereitungen bei muskulären Verspannungen, aber auch bei rheumatischen Erkrankungen.  In der Volksheilkunde wird die Droge innerlich zudem bei Migräne, Krämpfen und auch Asthma bronchiale verwendet. 

Lavendelöl: Lavendelöl kann auch bei verschiedenen Hauterkrankungen und zur Wundbehandlung eingesetzt werden. Die antimykotische und antimikrobielle Wirkung des Öls zeigt sich u.a. bei Escherichia coli, Candida albicans, Staphylococcus aureus, Bacillus subtilis und Trichophyton rubrum  als effektiv. Auch bei Akne vulgaris, Impetigo contagiosa und Dermatomykosen wird Lavendelöl eingesetzt. Bereits in der Volksmedizin wurden bei schlecht heilenden Wunden Lavendelblätter empfohlen. Diese können auch bei Abszessen und Furunkeln durchgeführt werden.

Nebenwirkungen und Kontraindikationen: Keine bekannt.

Darreichungsformen und Zubereitungen: 

Ätherische Öle, Tee (Infus) Tinktur/Extrakt, Spiritus, Fertigarzneimittel, Bäder, Lavendelkissen

 

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