Rotklee Rohextrakt ungefiltert - 250ml

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  • R415-025
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Produktinformationen "Rotklee Rohextrakt ungefiltert - 250ml"

 Rotklee Rohextrakt ungefiltert.

Der Extrakt wurde mittels Soxhlet Methode extrahiert und ist sehr stark.

DEV (Droge-Extrakt-Verhältnis) ist 1:4.

Extrahiert wurde mittels 70% EtOH.

Extraktionsdauer 5 Iterationen * 8 Stunden, bis der DEV von 1:4 erreicht war.

Der Extrakt wurde nicht gefiltert, daher können ausgefallene Harze und andere Schwebestoffe enthalten sein.

Der Extrakt wurde absichtlich nicht gefiltert, um z.B. Harze nicht zu entfernen, da diese je nach weiterer Verarbeitung auch von Nutzen sein können.

Das Produkt wird in einer 250ml Braunglasflasche versandt.

 

Anwendung: Herstellung von Kosmetika, Herstellung von Nahrungsmitteln, Herstellung von Nahrungergänzungsmittel, Forschung etc…

 

Achtung: Bei diesem Produkt handelt es sich um kein Nahrungsmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetikum. Es handelt sich um einen pflanzlichen Rohstoff, der zur Weiterverarbeitung gedacht ist.

 

Allgemeines: Rotklee ist ein Schmetterlingsblütler (Fam. Fabaceae), der auf trockenen, leichten und kalkarmen in Europa, Mittelasien, Vorderindien und Nordafrika vorkommt. Die Pflanze besitzt einen kräftigen, bis zu 60 cm lage Pfahlwurzel sowie einen ca. 20 - 40 cm hohen aus einer grundständigen Blattrosette entspringeden, kantigen, oft rot agelaufenen Stengel. An diesem sitzen wechselständig angeordnet dreizählige und wie der Stengel und wie der Stegel weißlich behaarte Blätter, deren Teilblättchen eiförmig bis elliptisch geformt sind unnd auf der Oberseite einen charakteristischen pfeilförmigen, weißen Fleck haben. Die purpurroten Schmetterlingsblüten sind in Köpfchen vereinigt.  Selten treten Blüten von weißer Farbe auf. 

Rotklee ist eine apassungsfähige und rasch nachwachsede Feldfutterpflanze. Sie dient zur Gründüngung. Als Kleeheu hat sie einen hohen Futterwert.  In diesen Eigenschaften ist die heutzutage weite Verbreitung begründet. Auch für Hummeln ist sie eine wichtige Nahrungsquelle.

Erstmalig wird der Rotklee bei Hildegard von Bingen im 11. Jh. erwähnt, wobei er erst im 16. Jh. in die Kräuterbücher einzug hält. Lonicerus bezeichnet ihn als erweichendes weißflussstillendes Mittel.  Matthiolus geht differenziert auf die Blütenfarbe ein und berichtet, dass der rote Klee die Menses stille, der weiße sie hingegen flüssig mache. In seinem Herbarium als Mittel gegen Durchfall und auch bei Geschwüren. Eine andere Anwendungsmöglichkeit in früheren Zeiten war gegen  Dämonen und Hexen, wofür Rotklee in Essig angesetzt wurde und man ihn in der Wohnung versprenkelte.

Der Gattungsname "Trifolium" kommt aus dem Lateinischen und ist zusammengesetzt aus den Worten "tri = drei" und "foium = Blatt", bezugnehmend auf die Dreiblättrigkeit der Pflanze. Der Beiname "pratense" kommt von "pratum = Wiese" und bezieht sich auf den hauptsächlichen Standort.

 

Droge: Rotkleeblüten (Trifolii partensis flos). Keine Monographie. Rotklee, sowohl Blüten, als auch Sprossen, wird auch zunehmend als Nahrungspflänze geschätzt.Beskonders für Salate ist er geeignet. Früher verwendete man ihn, getrocknet und gemahlen, um Getreide zu strecken. Geerntet werden die Blüten in den Monaten Mai bis September. Der Geschmack ist intensiv herb-würzig. 

 

Inhaltsstoffe, Wirkungen, Indikationen: Rotklee entält ätherisches Öl (z.B. Benzylalkohol, Methylsalicylat), Isoflavonoide (z.B. Biochanin A), Gerbstoffe, Cumarine und cyanogene Glykoside. Die Isoflavone der Rotkleeextrakte binden sich kompetitiv an Östrogenrezeptoren und zeigen dort eine intrinsischr Aktivität. In höherer Dosierung wirkt sie als Antiöstrogen. Sie bewirkt zudem eine Absenkung des Gesamtcholesterins und der Triglyzeride. Zusätzlich wird die Oxidation von LDL-Cholesterin verhindert. Für Biochanin A wurden antioxidative und antikanzerogene Wirkungen nachgewiesen: Es führt zu einer Hemmung der Metabolisierung von Karzinogenen und deren Bindung an die DNA.

Bei klimakterischen Beschwerden lässt sich, wie in Studien bestätigt, eine Besserung erzielen. Zudemist bei postmenopausalen Frauen mit erhöhtem kardiovaskulären Risiko aufgrund der Isoflavonoide ein positiver Effekt zu erwarten. In der Volksmedizin wurde Rotklee aufgrund seiner adstringierenden Wirkung in Form von Umschlägen äußerlich bei chronischen Hauterkrankungen, wie Schuppenflechte oder Ekzemen, sowie zur Wundbehandlung eingesetzt. Ebenso wird er bei Husten und Atemwegserkrankungen, besonders bei Keuchhusten, sowie Diarrhö angewendet.  Zur "Blutreinigung" wurde ofmals ein Sirup zubereitet. Rotklee diente auch der Behandlung von Entzündungen, Geschwüren und Drüsenverhärtungen.

 

Nebenwirkungen: Keine bekannt.

 

Kontraindikationen: In einer Studie ließen sich östrogenrezeptorpositive Mamakarzinomzellen durch Rotkleeextrakt stimulieren, weshalb eine Anwendung bei östrogenabhängigen Neoplasien unterbleiben sollte. Dies trifft auch bei Schwangerschaft und Stillzeit zu. 

 

 

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