Schafgabe Rohextrakt ungefiltert - 250ml

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  • R416-025
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Produktinformationen "Schafgabe Rohextrakt ungefiltert - 250ml"

Schafgabe Rohextrakt ungefiltert.

Der Extrakt wurde mittels Soxhlet Methode extrahiert und ist sehr stark.

DEV (Droge-Extrakt-Verhältnis) ist 1:4.

Extrahiert wurde mittels 70% EtOH.

Extraktionsdauer 5 Iterationen * 8 Stunden, bis der DEV von 1:4 erreicht war.

Der Extrakt wurde nicht gefiltert, daher können ausgefallene Harze und andere Schwebestoffe enthalten sein.

Der Extrakt wurde absichtlich nicht gefiltert, um z.B. Harze nicht zu entfernen, da diese je nach weiterer Verarbeitung auch von Nutzen sein können.

Das Produkt wird in einer 250ml Braunglasflasche versandt.

 

Anwendung: Herstellung von Kosmetika, Herstellung von Nahrungsmitteln, Herstellung von Nahrungergänzungsmittel, Forschung etc…

 

Achtung: Bei diesem Produkt handelt es sich um kein Nahrungsmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetikum. Es handelt sich um einen pflanzlichen Rohstoff, der zur Weiterverarbeitung gedacht ist.

 

Weiter Namen: Achilleskraut, Bauchwehkraut, Blutkraut, Blutstillkraut, Edelgarbenkraut, Fasankraut, Feldgarbenkraut, Frauendank, Garbenkraut, Gänsezungen, Gotteshand, Grillenkraut, Grundheil, Judenkraut, Kachelkraut, Katzenkraut, Jungrauenkraut, Margaretenkraut, Rippenkraut, Sägkraut, Schafrippenkraut, Schafzunge, Tausendblatt, Zeiskraut.

 

Allgemeines: Schafgarbe ( Achillea millefolium). Die Schafgarbe ist ein Korbblütler (Fam. Asteracae), der in ganz Europa, Nordasien und Nordafrika auf trockenen Wiesen, an Triften und Ackerrändern zu finden ist. An einem 20-60 cm hohen, kahlen oder auch schwach beehaarten, zylindrischen, innenmarkigen Stengel sitzen länglich- schmale, zwei- bis dreifach fiederschnittige Blätter. Die weißen bis schwachgelben Blüten sind in rispigen Scheintolden angeordnet. Die Schafgarbe besaß seit dem Altertum hohes Ansehen und war bzw. ist in der Volksheilkunde weit verbreitet. Insbesondere bei Wunden und Verletzungen wurde ihr ein hoher Stellenwert zugesprochen. Abgesehen davon wurde sie auch bei zahleichen anderen Erkrankungen, wie z.B. Lungenkrankheiten, Mattigkeit der Glieder, kaltem Fieber, Blähungen, Koliken, Erkältungen etc.eingesetzt. 

Der Name Achillea nimmt auf eine von Dioskurides übermittelte Sage Bezug, in der berichtet wird, dass Achilles durch den heilkundigen Zentauren Cheiron in den Gebrauch der Schafgarbe (Achillea millefolium), als Wundheilmittel unterwiesen wurde. Das filigrane, zarte Erscheinungsbild der Blätter, die so verzweigt wie die Kapillaren sind, brachte ihr den Beinamen millefolium ein. Die vielfältigen Wirkungen , die sich auch auf das Tierreich erstrecken, drücken sich in dem deutschen Namen Schafgarbe aus. Aus der Beobachtung, dass erkrankte Schafe das Kraut vermehrt fressen, wird sie Garbe des Schafs genannt. Gabe von Garwe bedeutet im althochdeutschem  Gesundmacher.

 

Droge: Schafgarbenkrauf (Millefolii herba). Positiv-Monographie der Kommission E. Geerntet wird das ganze blühende Kraut in den Monaten Juni bis September. Es besitzt einen aromatischen, nicht zu intensiven Geruch, der Geschmack ist etwas bitter und schwach aromatisch. 

 

Inhaltsstoffe und Wirkung: Schafgarbenkraut besteht aus (sesquiterpenlactonen v.a. der Guajanolid - sowie auch Germacrenolid - und Eudesmanolid - Reihen) sowie zu 0,2 - 1% ätherischem Öl. Dieses setzt sich abhängig von Unterart und Erntezeitz - unterschiedlich zusammen,  aus Monoterpenen ( v.a. 1,8 - Cineol), Sabinen, Kampfer und Sesquiterpenen.  Von den Sesquiterpenen wurden über 30 Verbindungen identifiziert: So z.B. die Proazulene (mind 0,02%) Matricin und Achillicin, die bei Wasserdampfdestillation zu den tiefblauen Azulenen werden und dem Öl seine blaue Färbung verleihen. Matricin und Achillicin wirken antiphlogistisch, antiödematös und antimicrobiell. Weitere Inhatsstoffe des Schafgarbenkrauts sind Flavonoide (u.a. Glukoside des Apigenin, Luteolin sowie Rutin), Cumarine, Phenolcarbonsäuren, Polyacetyllene soie verschiedene Mineralstoffe (v.a. Kalium). Mit ihrer sekretionsfördernden und appetitanregenden Wirkung ist die Schafgarbe in der Hauptsache ein Tonikum amarum, mit zusätzlichen karminativen und spasmolytischen Eigenschaften, die auf den Azulenen sowie den Flavonoiden beruhen.Die Wirkung ist jedoch im Vergleich zur Kamille als schwächer anzusehen. Schafgarbenkraut ist eher für den langfristen Gebrauch geeignet. Die tonisierenden Bitterstoffe beeinflussen das vegetative System. Außerdem werden der Schafgarbe blutstillende Eigenschaften zugeschtrieben. Der hohe Kaliumgehalt regt die Nierentätigkeit an. Zudem liegen Hinweise vor, dass durch Schafgarbe sympathikomimetische  Reaktionen im Kreislauf und Hormonsystem gesteigert werden können. Zsätzlich ließen sich antihepatotoxische Effekte (z.B. bei Paractamol- und CCl 4 - Intoxikation) nachweisen, die durch Glykosylflavonoide (Schaftosid und Isorientin) vermittelt werden.

 

Indikation: Die Droge wird bei Appetitlosigkeit und dyspeptischen  Beschwerden, v.a. wenn eine spastische Komponente vorliegt, aber auch bei atonischen Formen der Magenerkrankung eingesetzt. Bei Entzündungen der Schleimhäute des Magen- und Darm-nTrakts, wie Gastritiden etc., kommt das Schafgarbenkraut ebenfalls zu Anwendung. Aufgrund einer choleretischen und cholekinetischen Wirkung ist eine Anwendung bei Gallenleiden gerechtfertigt. Die spasmolytische Komponente der Droge führt zu ihrem Einsatz bei Dysmenorrhöen und bei äußerlicher Anwendung Parametropathia spastica ; die genammten hepatoprotektive Wirkung macht das Schafgarbenkraut für die Anwendung bei chronisch- entzündlichen Lebererkrankungen interessant. Eine weitere wichtige Indikation  sind gynekologische Beschwerden. In der Erfahrungsmedizin wird die Schafgarbe als Hämatostyptikum u.a. bei Hämorrhoidalblutungen verwendet. Ebenso ist sie Bestandteil vielen sog. Blutreinigungstees, die sie mit ihren Inhaltsstoffen die Wirkung anderer Heilkräuter unterstützt und tonisierend wirkt. In der Volksheilkunde wird die Schafgarbe aufgrund ihrer blutstillenden Eigenschaften bei inneren und äußeren Blutungen, u.a. des Uterus, eingesetzt. Die Anwendung als Wundheilmittel macht in Anbetracht der antiphlogistischen  sowie antibakteriellen und antimykotischern Eigenschaften durchaus Sinn. Eine äußere Anwendung ist, auch wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung, bei Vulvitis, Kolpitis und Fluor vaginalis zu empfehlen.

 

Nebenwirkungen:  Selten treten Kontaktallergien auf.

 

Kontraindikation: Überempfindlichkeit gegen Schafgarbe oder anderen Korbblütler.

 

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