Weihrauch Rohextrakt - 250ml

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  • R419-025
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Produktinformationen "Weihrauch Rohextrakt - 250ml"

Weihrauch Rohextrakt.

Der Extrakt wurde mittels Maceration unter Wärmeeinfluss extrahiert

DEV (Droge-Extrakt-Verhältnis) ist 1:4.

Extrahiert wurde mittels 90% EtOH.

Extraktionsdauer 8 Stunden in 90% EtOH kochen.

Das Produkt wird in einer 250ml Braunglasflasche versandt.

 

Anwendung: Herstellung von Kosmetika, Herstellung von Nahrungsmitteln, Herstellung von Nahrungergänzungsmittel, Forschung etc…

 

Achtung: Bei diesem Produkt handelt es sich um kein Nahrungsmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetikum. Es handelt sich um einen pflanzlichen Rohstoff, der zur Weiterverarbeitung gedacht ist.

 

Verwendete Arten: Indischer Weihrauch (Boswellia serrata), Weihrauch (Boswellia carteri).

 

Allgemeines: Weihrauch (Boswellia sp.) Weitere Namen. Weihrauchbaum, Olibanum (B.serrata), Salai-bzw.Salaiguggul-Baum (B.carteri). Die Gattung der Weihrauchsträucher oder -bäume (Boswellia) gehören zu den Balsamgewächsen (Fam. Burseraceae) und kommen in ca 20 Arten vor. Ihre Heimat sind die Trockengebiete Ostafrikas und der arabischen Halbinsel sowie Indien, wo sie gerne auf trockenen und felsigen Böden wachsen. Bei Weihrauch handelt es sich um das Harz, das aus den in den Monaten März bis Mai angeschnittenen Bäumen austritt.  Abhängig von den Herkunftsländern unterscheidet man zwei Arten des Weihrauchharzes: Olibanum, das arabische Harz, kommt meistens aus Äthiopien, Eritrea und Somalia.

Salaigunggul, das indische Harz, wird in Indien geerntet. Der 6-10m hohe Baum wächst ohne nennenswerte Wurzel. An der Spitze der vorjährigen Zweige stehen die Blätter dicht gedrängt. Unterhalb der Spitze bildet sich ein dicker Ring zusammenklebender Reste der Blattstiele aus.  Die Blätter sind gegenständig angeordnet, unpaarig gefiedert und die Blättchen ganzrandig oder sägeförmig  gezackt sowie fein behaart. Die weißen, grünlichweißen oder roten Blüten sind in blattachselständigen Blütenständen gruppiert. Bei der verwendeten Droge handelt es sich um ein aus der Rinde des Baumes gewonnenes Gummiharz. Die medizinische Verwendung des Weihrauchs reicht ebenso wie die religiöse weit in das Altertum zurück. Bei Hippokrates  war er bereits im 4. Jh.v.Chr.eine der am meist genutzten Arzneien. Auch in der traditionellen ayurverdischen Medizin besitzt das Harz eine lange Tradition. Fieber, Tumoren, Erbrechen und Ruhr - vielfältig waren die Anwendungsgebiegte. In China wurde Weihrauch sogar bei Lepra eingesetzt. 

Der Name Boswellia geht auf den schottischen Botaniker John Boswell zurück, den von 1710 bis 1780 lebte. Das Wort "serrata" bedeutet mit gezacktem Rand und bezieht sich auf das Aussehen der Blätter.

 

Droge: Olibanum (Harz aus dem Stamm). Der Trockenextrakt wird nur standardisiert verwendet. Keine Monograpie. Die Bäume werden von März bis Mai angeschnitten, um das austretende Harz zu sammeln.  Der Geruch ist schwach aromatisch, der Geschmack ist aromatisch bitter.

 

Inhaltsstoffe, Wirkungen, Indikationen: Der Weihrauch beider Sorten enthält 50-60% Harz, der v.a. aus Triterpensäuren (z.B. Boswelliasäuren) besteht sowie 5-9% ätherisches Öl und 10-25%.

Schleimstoffe. Das hauptsächlich wissenschaftliche Interesse gilt dem indischen Weihrauch. Indisches Weihrauchharz enthält ca 7,5 -9% ätherisches Öl, das sich vorwiegend aus den Monoterpenkohlenwasserstoffen zusammensetzt. Im Weihrauch aus den arabischen Ländern dominiert Sesquiterpene. Zudem finden sich als wirksamkeitsbestimmende Inhaltsstoffe die im Harz vorliegende Boswelliasäure und ihre Derivate (50-60%):pentazyklische Triterpene vom Typ des Ursans bzw. Oleanans. Am bedeutendsten ist die 3-Acetyl-11keto-ß-Boswelliasäure. Ferner kommen ca 20% Gummi, Bassorin und Bitterstoffe vor. 

Aufgrund der starken Hemmung der 5-Lipoxygenase mit Unterbindung der Leukotrienbildung zeigt sich eine antiphlogistische und analgetische Wirkung .

Boswelliasäuren können selektiv die Leukotriedn-Biosynthese in neutrophilen Granulozyten hemmen. Zudem greifen sie bereits auf Ebene der Genexpression inhibiteorisch auf die Bildung proinflammatorischer Moleküle ein. In höherer Konzentration werden auch die Cyclooxygenase, die 12-Lipoxygenase und die Topoisomerase I gehemmt. Zusätzlich liegt eine Inhibierung der Komplementaktivierung vor, die durch die Boswelliasäure (die stärkste aller untersuchten Triterpensäuren) vermittel wird. Des Weiteren wirkt Weihrauch antimikrobiell. Sowohl bei der Boswelliasäure als auch bei Weihrauch-Extrakt wurde eine zytotoxische Wirkung auf Tumorzellen nachgewiesen. Boswelliasäuren hemmen Topoisomerasen I und II sowie eine Apoptose -Indukation bei metastasierenden Melanom- und Fibrosarkomzellen und bei nicht androgensensiviten Prostatakarzinomzellen.

Weihrauchpräparate werden bei chronischer Polyarthritis, Ödemen, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn (vergleichbar einer Teraphie mit Mesalazin) und Asthma bronichiale eingesetzt.  Therapieerfolge wurden zudem bei Optikusneuritis, Hashimoto-Thyreoiditis, Enzephalomyelitis, Psoriasis, Multipler Sklerose, Hirntumoren und interstitieller Zystitis berichtet. Eine palliative Verwendung von Weihrau-Extrakt kann die Ausbildung peritumoraler Ödeme verhindern bzw. zurückdrängen.

Nebenwirkungen: Selten gastrointestinale Beschwerden, allergische Reaktionen.

Kontraindikationen: Keine bekannt.

 

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