Wermut Rohextrakt - 250ml

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  • R420-025
Wermut Rohextrakt ungefiltert. Der Extrakt wurde mittels Soxhlet Methode extrahiert und ist... mehr
Produktinformationen "Wermut Rohextrakt - 250ml"

Wermut Rohextrakt ungefiltert.

Der Extrakt wurde mittels Soxhlet Methode extrahiert und ist sehr stark.

DEV (Droge-Extrakt-Verhältnis) ist 1:4.

Extrahiert wurde mittels 70% EtOH.

Extraktionsdauer 5 Iterationen * 8 Stunden, bis der DEV von 1:4 erreicht war.

Der Extrakt wurde nicht gefiltert, daher können ausgefallene Harze und andere Schwebestoffe enthalten sein.

Der Extrakt wurde absichtlich nicht gefiltert, um z.B. Harze nicht zu entfernen, da diese je nach weiterer Verarbeitung auch von Nutzen sein können.

Das Produkt wird in einer 250ml Braunglasflasche versandt.

 

Anwendung: Herstellung von Kosmetika, Herstellung von Nahrungsmitteln, Herstellung von Nahrungergänzungsmittel, Forschung etc…

 

Achtung: Bei diesem Produkt handelt es sich um kein Nahrungsmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetikum. Es handelt sich um einen pflanzlichen Rohstoff, der zur Weiterverarbeitung gedacht ist.

 

Wermut (Artemisia absinthium) Weitere Namen: Absinth, Artenheil, Bitterer Beifuß, Eberreis, Eltzkraut, Heilbitter, Kamperkraut, Magenkraut, Wiegenkraut, Wurmkraut, Wurmtod.

 

Allgemeines:   Wermut ist ein Korbblütler  (Fam.Asteraceae), der in den trockneren Gebieten Europas und Asien  wild an Zänen, Wegrändern und auf Schuttplätzen wächst. Der mehrjährige, bis über 1 Meter hohe, reich beblätterte und behaarte Halbstrauch trägt wechselständig angeordnete, lang gestielte, dreifach fiederspaltige Blätter. Die Blütenstände bestehen aus zahlreichen, nickenden, mit hellgelben Blütenköpfchen versehenen reichblütig verzweigten Rispen.

Wermut ist eine sehr alte Heilpflanze, deren Verwendung bereits bei den Ägyptern im Papyrus Ebers, aber auch bei Dioskurides und Plinius erwähnt wird. Im Mittelalter erscheint Wermut im "Hortulus" dem Lehrgedicht über Gartenpflanzen des Abtes Walafridus Strabus (gest. 849). Die Pflanze wird vielfältig eingesetzt, unter anderem wurde sie den "vollen brüdern, wenn sie nachts überflüssig dem Baccho gedient haben) am Folgetag empfohlen. Bewährt hat sich v.a. die Nutzung als volkstümliches Bittermittel bei Beschwerden im Magen- Darm- Trakt. Der Gattungsname "Artemisia" bezieht sich auf die grichische Artemis, die jungfräuliche Göttin der Jagd und Schutzpatronin der Frauen. Ihr waren die Pflanzen geweiht. "Absinthium" kommt von "apinthos = untrinkbar" und verweist auf den bitteren Geschmack des Wermuts. Das deutsche Wort

Wermut bedeutet so viel wie "Erhalter der Sinne".

 

Droge: Wermutkraut. Positiv-Monographie der Kommission E und der ESCOP. Die Positiv-Monographie der Kommission E bezieht sich auf den Gastrointestinaltrakt. Zur Blütezeit im Juni bis September werden die oberen, zarteren Triebe geerntet. Der charakteristische Geruch ist stark aromatisch und der Geschmack ebenfalls geprägt mit einer starken Bitterkeit.

 

Inhaltsstoffe, Wirkungen, Indikationen: Wermutkraut enthält als wirksamkeitsbestimmende Inhaltsstoffe mindestens 0,2% ätherisches Öl, das sich, abhängig von Herkunft, aus ß-Thujon, trans-Sabinylacetat oder Chrysanthenylacetat zusammensetzt. Weitere Inhaltsstoffe sind 0,15 - 0,4% Sesquiterpenlacton-Bitterstoffe - Hauptkomponente 0,20-0,28% Absinth sowie Absinthin, Artabsinthin, Artabsin-, Flavonoide, Ascorbinsäure sowie Kaffeesäure und andere Phenolcarbonsäuren. Wermutkraut wirkt in erheblichem Maße karminativ und  choleretisch. Der zentral erregende, sog. psychedelische Effekt wirkt sich auf das ZNS und den Gastrointestinaltrakt im Sinne einer Resistenzsteigerung aus. ß-Thujon wirkt zudem antimikrobiell. Ein wässriger Wermutextrakt soll das Wachstum von Plasmodium falciparum hemmen.

Wermutkraut ist ein typisches Amarum aromaticum. Hauptindikationen sind atonische und achylische Magenerkrankungen, dyspeptische Beschwerden, vornehmlich solche, die auf einer gestörten Galleproduktion bzw. -ausscheidung beruhen, sowie Gallenwegsdyskinesien. Es ist zur Nachbehandlung überstandener Gallenkoliken ideal. Zudem wird es bei postgrippalen Schwächezuständen zur Leistungssteigerung eingesetzt.

In der Volksheilkunde wurde Wermutkraut hoch geschätzt. Im Besonderen  wurde es bei Beschwerden des Magen-Darm-Traktes sowie bei Leber- und Galleleiden empfohlen.  In der Volksmedizin wird der Wermut ferner als Abkochung bei schlecht heilenden Wunden, Insektenstichen, Geschwüren sowie Hauterkrankungen und Hautflechten verwendet. Der wundheilende Effekt wird dem ätherischen Öl und den Bitterstoffen zugeschrieben. 

Nebenwirkungen und Kontraindikationen sind keine bekannt.

                           

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